Kurze Pausen von bis zu zehn Minuten können im Job und Studium einer Übermüdung vorbeugen und das Energie-Level erhöhen – so das Ergebnis einer Metaanalyse.

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In vielen Jobs wird es nicht gern gesehen, wenn Mitarbeiter:innen abseits der Mittagspause kurze Pausen einlegen. Was, wenn sich aber gerade das positiv auf die tägliche Arbeit auswirkt?

Laut einer aktuellen Studie können sich Mikropausen positiv auf das Wohlbefinden von Menschen auswirken. Die Dauer dieser Unterbrechungen sollte ein paar Sekunden bis zu höchstens zehn Minuten betragen. Solche kurzen Pausen können das Energie-Level erhöhen und die Müdigkeit verringern.

Das ist das Ergebnis einer Metaanalyse, für die Forscher:innen 22 Studien ausgewertet haben. Ob nach einer solchen Pause auch produktiver gearbeitet wird, konnten sie nicht feststellen. Dem Forscher-Team rund um Patricia Albulescu von der rumänischen West-Universität Temeswar (Timisoara) zufolge habe die Leistung aber nicht abgenommen.

Wann eine Mikropause notwendig ist, könne man jedoch nicht pauschal sagen, da jeder Mensch anders ist. Auch die Länge der Unterbrechung hänge stark vom Individuum ab. Manchen reicht es vielleicht, kurz die Augen zu schließen; andere stehen lieber kurz auf, um sich ein Glas Wasser zu holen.

red