Für einen starken Rücken: Tipps zur Sitzhöhe, Sitzhaltung und Einstellung es Lenkers

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Bewegung an der frischen Luft füllt nicht nur die Vitamin D-Speicher auf, sondern versorgt den Körper auch mit Sauerstoff und hebt die Stimmung. Vor allem Radfahren erfreut sich praktisch ganzjährig großer Beliebtheit.

Um Fehlbelastungen und Schmerzen beim Radfahren zu verhindern, muss sich das Rad an die individuellen körperlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse des Radlers anpassen lassen. Rückengerechte Räder verfügen über eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten.

Sitzhöhe: „Eine rückenschonende Sitzhöhe ist dann gegeben, wenn die Beine beim Treten nie vollständig durchgestreckt sind“, weiß Tanja Cordes von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. Ist der Sattel zu hoch eingestellt, kippt das Becken zur Seite und die Lendenwirbelsäule wird belastet. Ein zu niedrig positionierter Sattel strapaziert die Knie.

Sitzhaltung: Wer den Rücken beim Radfahren entlasten möchte, sollte auf eine aufrechte, leicht nach vorn geneigte Sitzhaltung achten. Wer sich zu weit nach vorne beugt, riskiert eine Überstreckung der Halswirbelsäule sowie eine Überlastung der Handgelenke.

Lenkereinstellung: Neben dem Sattel sollte sich dem Rücken zu Liebe auch der Lenker in Höhe und Neigung einstellen lassen. Der Lenker ist optimal eingestellt, wenn die Arme leicht angewinkelt und die Handgelenke nicht abgeknickt sind.

E-Bikes bieten Unterstützung

Wer lange Strecken zurücklegt oder gesundheitlich eingeschränkt ist, für den sind E-Bikes eine sinnvolle Alternative. Denn sobald der Radler in die Pedale tritt, springt der Hilfsmotor an und sorgt für zusätzlichen Antrieb. „Selbst weite Strecken und Steigungen können mit einem E-Bike mühelos zurückgelegt werden“ erläutert Cordes.