Kopfschmerzen - Ein Eisenmangel bleibt oft lange Zeit unentdeckt. - © Shutterstock

Kopfschmerzen: Ist es Eisenmangel?

Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten Erkrankungen.

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Jeder kennt das: Es dröhnt im Kopf, die Schläfen pochen, dumpfer, drückender oder stechender Schmerz breitet sich aus. Manche Menschen trifft der Kopfschmerz nur selten, andere leiden häufig daran. Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen – Experten schätzen, dass bei bis zu 70 Prozent der Menschen zumindest einmal im Monat der Kopf weh tut. Insgesamt 220 Arten von Kopfschmerzen werden unterschieden, auch die Ursachen sind vielfältig.

Gegen gelegentliche, schwache Kopfschmerzen gibt es eine Reihe von Maßnahmen: Vom Entspannungsbad bis zu Hausmitteln und dem Spaziergang in der frischen Luft nutzen Betroffene, was ihnen am besten hilft und zusagt. Häufige und starke Kopfschmerzen hingegen beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität enorm.

Kopfschmerz-Ursache Eisenmangel

Eine recht häufige, aber oft außer Acht gelassene Ursache für Kopfschmerz ist Eisenmangel. Eisenmangel trifft viele Menschen und bleibt noch dazu in vielen Fällen für lange Zeit unentdeckt. Der Eisenmangel ist eine der häufigsten Mangelerscheinungen weltweit. Bis zu 30 Prozent der Menschen sind davon betroffen – vor allem Frauen. Das wichtige Spurenelement Eisen ist in fast jeder Körperzelle zu finden und spielt eine zentrale Rolle im Energiehaushalt.

Die Symptome von Eisenmangel sind häufig allgemein, zum Beispiel Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Haarausfall, brüchige Nägel, depressive Verstimmung oder eben Kopfschmerzen. Meist beginnen die Symptome schleichend. Viele Menschen leben mit Eisenmangel und dem damit verbundenen Kopfschmerz und wissen nicht, dass ihre Kopfschmerzen mit einer adäquaten Eisensubstitution sehr gut therapierbar wären. Ein Blutbefund kann mehr Licht in die Sache bringen.