Erkältung Schnupfen - Haaatschiii! Es exisitieren mehr als 200 Schnupfenviren. - © Shutterstock

Rhinoviren – klein und gemein

Ab wann muss man bei Schnupfen zum Arzt?

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Beim Schnupfen im Rahmen einer Erkältung kommen mehr als 200 Schnupfenviren als mögliche Auslöser in Frage, vor allem aber sogenannte Rhinoviren. Sie werden durch eine Tröpfcheninfektion, also über winzige Partikel in der Luft, übertragen. Die Erreger haben leichtes Spiel, wenn die Abwehrkräfte durch Kälte, Stress oder zum Beispiel auch schlechte Ernährung geschwächt sind.

Haben sich die Viren einmal in der Nasenschleimhaut festgesetzt, läuft ihre Vermehrung sehr schnell ab. Durch die Entzündung kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße, Flüssigkeit sammelt sich vermehrt in der Schleimhaut an, und auch Sekret wird in größerer Menge produziert. Zuerst rinnt die Nase, später ist sie dann verstopft. Zum Schluss dickt sich das Sekret ein, es entstehen Krusten und ein Trockenheitsgefühl der Nasenschleimhaut.

Ein Arztbesuch ist zu empfehlen, wenn:

  • die Symptome länger als zwei Wochen anhalten
  • grünlicher oder blutiger Ausfluss aus der Nase kommt
  • sich dazu plötzlich Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen einstellen
  • das Atmen Beschwerden verursacht
  • eine Rhinosinusitis zwar ausheilt, aber dann wiederkehrt
  • bei Säuglingen und Kleinkindern Atmen oder Trinken Probleme bereitet
  • bei Säuglingen und Kleinkindern Fieber hinzukommt, oder wenn das Kind plötzlich sehr müde und krank wirkt

Hilfe aus der Apotheke

Zur vorbeugenden und anhaltenden Befeuchtung sowie zur Prophylaxe und unterstützenden Behandlung trockener oder gereizter Nasenschleimhaut eignen sich Meerwasser- oder Salzsprays besonders gut.

Es können auch abschwellende Nasensprays eingesetzt werden. Achten Sie bei abschwellenden Sprays jedoch darauf, diese nur wenige Tage lang zu verwenden, da sich sonst ein Gewöhnungseffekt einstellen kann.