Baby Kleinkind Milchzähne - Sobald sich die ersten Zähnchen ankündigen, kann man spielerisch mit der Zahnpflege anfangen - zum Beispiel mit speziellen Beißringen. - © Shutterstock

Zahnpflege von Anfang an

Je früher, desto besser! Warum Zahnpflege bereits bei Babys und Kleinkindern wichtig ist:

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Vielen Eltern ist es gar nicht bewusst, wie empfindlich Kinderzähne sind und wie schnell Karies entstehen kann. Daher sollte mit der Zahnpflege bereits vor dem Durchbrechen der ersten Zähnchen begonnen werden.

Ist der Kiefer leicht gerötet und geschwollen, so ist das meist ein Zeichen für das baldige Durchbrechen des ersten Zahnes. Bereiten Sie Ihr Baby jetzt schon spielerisch auf die Zahnhygiene vor. Dazu gibt es zum Beispiel Zahnbürsten, die wie ein Beißring geformt sind. Wischen Sie zudem regelmäßig den Kiefer mit einem feuchten Waschlappen.

Der erste Zahn ist da!

Im Alter von durchschnittlich sechs Monaten bricht der erste Zahn durch – und spätestens jetzt müssen Sie die tägliche Zahnpflege mit einer Kinderzahnbürste beginnen. Denn, was viele nicht wissen: auch Muttermilch enthält Zucker. Etwa ab dem dritten Lebensjahr kann Ihr Kind die Zahnbürste selbst bedienen.

Nach dem Abstillen

Braucht Ihr Baby auch nach dem Abstillen noch das Fläschchen, so könnte es eine so genannte „Nuckelflaschen-Karies“ (auch "frühkindliche Karies") bekommen, wenn Sie ihm gesüßte Fruchtzucker-Säfte zu trinken geben. Da die Kleinen oft lange an ihren Fläschchen nuckeln, kommen die ersten Zähne ständig mit dem Zucker in Kontakt. Meiden Sie daher besser solche Getränke und bleiben Sie lieber beim Wasser oder beim ungesüßten Tee.

Wann zum Zahnarzt?

Damit Ihrem Kind die Angst vor dem Zahnarzt genommen wird, sollten Sie schon früh mit den Kontroll-Untersuchungen beginnen. Außerdem können so rechtzeitig Zahnfehlstellungen und Folgeschäden vorgebeugt werden.