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Die Hautalterung verzögern

Mit der richtigen Pflege und einem gesunden Lebensstil halten wir unsere Haut möglichst lange jung.

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1,9 m² – ungefähr so viel Haut hat ein Erwachsener mit einer Körpergröße von 1,75 m; damit ist sie auch unser größtes Organ. Sie schützt uns vor dem Eindringen von schädlichen Keimen sowie vor Hitze, Kälte und Nässe.

Mit zunehmendem Alter vermindert sich die Reaktivität der Hautzellen. Die Haut verliert an Elastizität, wird faltiger und dünner – und in den meisten Fällen trockener.

Der natürliche Alterungsprozess, der mit etwa 25 Lebensjahren einsetzt, lässt sich leider nicht aufhalten. Sie können aber einiges tun, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und Hautproblemen vorzubeugen.

Unser Lebensstil wirkt sich auf unseren Hautzustand aus. Wenn Sie auf Alkohol und Nikotin verzichten, sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen und sich ausgewogen ernähren, wird es Ihnen Ihre Haut danken.

Die Haut vergisst nie

Durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung, wechselnde Temperaturen und so weiter, wird die Haut strapaziert. Besonders wichtig ist der Schutz vor schädlicher UV-Strahlung, die für die Entstehung von Sonnenbrand verantwortlich ist. Einen Sonnenbrand vergisst die Haut nämlich nie. Mit jedem Sonnenbrand steigt die Gefahr, früher oder später an Hautkrebs zu erkranken. Heute weiß man außerdem, dass vor allem Sonnenbrände in den ersten 20 Lebensjahren das Hautkrebsrisiko markant steigern.

Schützen Sie Ihre Haut deshalb ein Leben lang vor der Sonne:

  • Tragen Sie stets Sonnenschutz auf – nicht nur im Sommer, sondern auch an sonnigen Wintertagen (besonders, wenn Sie in den Bergen unterwegs sind).
  • Erneuern Sie den Sonnenschutz in regelmäßigen Abständen und nach dem Schwimmen.
  • Halten Sie sich möglichst im Schatten auf und meiden Sie ganz besonders die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Auch unsere Augen brauchen Sonnenschutz. Tragen Sie deshalb eine Sonnenbrille.
  • Meiden Sie Sonnenstudios. Auch die künstlich erzeugte UV-Strahlung ist schädlich und krebserregend.
  • Lassen Sie regelmäßig eine Muttermalkontrolle beim Hautarzt durchführen.

Pflege je nach Hauttyp

Da das Gesicht und die Hände die Stellen sind, die ausschließlich äußeren Einflüssen ausgesetzt sind, sollten sie bei der Pflege auch besondere Aufmerksamkeit geschenkt bekommen.

Um dem Gesicht die optimale Pflege zukommen zu lassen, sollten Sie wissen, welcher Hauttyp Sie sind und sich entsprechende Pflegeprodukte besorgen.

  • Normale Haut: Das Hautbild ist ausgeglichen, weder fettig noch trocken.
  • Fettige Haut: Die Haut glänzt und hat sichtbare Poren.
  • Trockene Haut: Die Haut sieht stumpf und „schuppig“ aus.

Entfernen Sie jeden Abend Make-up und Schmutzpartikel gründlich mit einem sanften Reinigungsgel, -wasser oder einer Reinigungsmilch. Und auch wenn Sie kein Make-up verwenden, sollten Sie zu einem Reinigungsprodukt greifen, da sonst der überschüssige Talg nicht entfernt werden kann. Nach der Reinigung wird die entsprechende Creme – morgens eine Tagescreme, abends eine Nachtcreme – aufgetragen.

Einmal wöchentlich kann ein Gesichtspeeling angewendet werden, um Hautunreinheiten entgegenzuwirken und für einen strahlenden Teint zu sorgen.