Tee trinken - Ist grüner Tee ein grünes Wunder? - © Shutterstock

Was grünen Tee so besonders macht

Grüntee hilft gegen Hautalterung, reduziert Hautrötungen und -entzündungen, schützt vor UV-Strahlen und bekämpft sogar Akne.

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Schon vor Jahrhunderten war man sich im fernen Osten der Vorteile von grünem Tee bewusst. Heutzutage kann die Heilpflanze kalt, warm und sogar in Pulverform genossen werden.

Gut zu wissen:

  • Achten Sie beim Kauf auf eine gute Qualität des Produkts.
  • Grüner Tee wird am besten mit 70 Grad heißem Wasser aufgebrüht.
  • Man lässt ihn nur ein bis zwei Minuten lang ziehen.

Gut für die Haut

Grüntee-Extrakte enthalten viele Antioxidantien und das freut unsere Haut. Denn diese Stoffe schützen den Körper vor schädlichen freien Radikalen.

Die Antioxidantien tragen dazu bei, den Alterungsprozess der Haut zu verlangsamen, indem sie die Zellen bei der Reparatur und Regeneration unterstützen, um die alten Hautzellen zu erneuern und zu revitalisieren. Falten und Hautveränderungen können somit etwas vermieden werden, wenn man regelmäßig grünen Tee trinkt.

Selbst die Abheilung eines leichten Sonnenbrands kann durch die Heilpflanze unterstützt werden, da diese zu einer erhöhten Feuchtigkeit und Elastizität der Haut beiträgt.

Einige beliebte Sorten:

Sencha, Gyokuro, Genmaicha, Bancha, Matcha ...

Hilft gegen Akne

Es ist erwiesen, dass der Konsum von grünem Tee das Auftreten von Akne durch Stressreduzierung und Kontrolle der Freisetzung des Stresshormons Cortisol verhindert. Außerdem hat grüner Tee entzündungshemmende Eigenschaften, von denen all jene profitieren können, die an Rosacea, Psoriasis (Schuppenflechte) oder Ekzemen leiden.

Heutzutage sind die Antioxidantien, die in Grüntee enthalten sind, in zahlreichen Hautprodukten wie Cremes und Lotionen enthalten.

Achtung: Grüner Tee enthält Koffein

Grüner Tee - Je kürzer die Ziehzeit, desto anregender wirkt grüner Tee. - © Shutterstock
Je kürzer die Ziehzeit, desto anregender wirkt grüner Tee. © Shutterstock

Eine gewisse Menge an grünem Tee sollte täglich nicht überschritten werden, damit negative Effekte wie Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit, leichter Schwindel, Herzklopfen, Magenreizungen, Übelkeit, häufiges Wasserlassen oder Einschlafprobleme vermieden werden. Drei bis fünf Tassen pro Tag werden als ausreichend erachtet. Eine Ausnahme gibt es bei der Sorte Matcha: Hier sollten täglich nicht mehr als zwei Tassen getrunken werden.

Ebenfalls kann die Teedroge die Aufnahme von Eisen und Thiamin (Vitamin B1) verringern. Das bedeutet, dass bei einem diagnostizierten Eisenmangel der Konsum von grünem Tee eingeschränkt werden sollte.