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Jedem Hauttyp seine Reinigung

Eine schöne Gesichtshaut braucht regelmäßige Pflege. Wir verraten Ihnen, worauf Sie je nach Hauttyp bei der Reinigung und Pflege achten sollten:

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Ab und zu geht man vielleicht ins Bett, ohne sich der Gesichtsreinigung beziehungsweise -pflege zu unterziehen. Doch auf Dauer geht das nicht gut, denn die Haut schlägt gerne mit Unreinheiten oder Rötungen zurück. Schon packt uns das schlechte Gewissen. Wie oft greifen wir uns unbewusst ins Gesicht? Staub, Schmutz und Schweiß legen sich schnell auf die Haut und bringen sie komplett durcheinander. Rötungen, mögliche Porenverstopfung und Mitesser sind die Folge.

Schlafen zu gehen, ohne die Haut vorher zu reinigen, ist auch deshalb keine gute Idee, weil sie abends viel zu verarbeiten hat. Deshalb ist es der erste und wichtigste Schritt, die Haut durch Reinigung gesund zu erhalten und optimal auf die Pflege danach vorzubereiten.

Mit regelmäßiger Reinigung halten Sie Ihre Haut gesund – am besten als tägliches Ritual morgens und abends.

In der Apotheke erhalten Sie hochqualifizierte Hautpflegeprodukte, mit denen die Reinigung und Pflege nicht nur auf den jeweiligen Hauttyp, sondern auch auf die verschiedenen Kundentypen abgestimmt werden kann.

Der Hautzustand

Jeder von uns hat einen Hauttyp, der genetisch festgelegt ist. Was sich aber im Laufe der Jahre immer wieder verändert, ist der Hautzustand. Umwelt, Ernährung, Stress, Medikamente, Rauchen, die falsche Pflege, aber auch verschiedene schlechte Gewohnheiten – wie etwa auf die Reinigung zu verzichten – beeinflussen unsere Haut so sehr, dass sie sichtbar reagiert.

Die Eigenschaften verschiedener Hauttypen:

  • Unreine Haut: starke Talgproduktion, sichtbar in der T-Zone, ölige Haut, mögliche Entzündungen
  • Trockene Haut: Schüppchenbildung, Juckreiz, Spannungsgefühl
  • Empfindliche Haut: Irritationen, Kribbeln, Juckreiz, Spannungsgefühl, mögliche Hauterwärmbung durch erweiterte Blutgefäße
  • Alternde Haut: sichtbare Fältchen, Verlust der Spannkraft, Elastizität der Haut lässt nach.

Reinigungsmilch, Reinigungsgel – oder was?

Gesichtsreinigung Kosmetik 2 - © Shutterstock
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Reinigungsmilch eignet sich besonders für trockene Haut, da sie nicht nur von Schmutz befreit, sondern gleichzeitig Feuchtigkeit und ein angenehmes Gefühl spendet. Am besten tragen Sie Reinigungsmilch mit kreisenden Bewegungen auf und nehmen sie anschließend mit einem trockenen Kosmetiktuch ab.

Damit Reste aus den Poren entfernt werden, sollte im zweiten Schritt ein Gesichtswasser verwendet werden.

Diese Kombi eignet sich außerdem für Frauen, die nur hin und wieder viel Make-up auftragen und ihrer Haut gerne ein längeres Ritual gönnen.

Wenn es schnell gehen muss, eignet sich ein Reinigungsgel. Man kann es gleich unter der Dusche verwenden: einfach kurz aufschäumen und anschließend mit Wasser abspülen. Geeignet ist es vor allem für Mischhaut-Typen.

Der momentane Favorit ist ein 3-in-1 Gesichtswasser mit Mizellen-Technologie. Tränken Sie damit ein Wattepad und streichen Sie damit über Ihr ganzes Gesicht. Ein Vorteil: Es reinigt nicht nur das Gesicht, sondern entfernt auch das komplette Make-up. Außerdem ist es auch als Augen-Make-up-Entferner geeignet.

Augen zu:

Ein Augen-Make-up-Entferner ist ein Must für jede Frau, die sich schminkt – sofern kein Mizellenwasser verwendet wird. Beides ist auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt, sodass keine Reizung der Augen oder des Lids entsteht.

Für die Reinigung tränkt man einfach ein Wattepad mit dem Reinigungsprodukt, legt es kurz auf das geschlossene Augenlid und streicht dann sanft von oben nach unten. So werden auch gleich die Wimpern gepflegt.

Für samtig weiche Haut

Gesichtsreinigung Peeling Kosmetik - © Shutterstock
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Mit einem Peeling wird die Haut von Schüppchen und verstopften Poren befreit. Danach strahlt sie und fühlt sich viel weicher an.

Bei trockener Haut empfiehlt es sich einmal pro Woche (nicht öfter!) zu peelen. Bei einer eher fettreichen Haut ist die Anwendung zwei- bis dreimal pro Woche möglich.

Tragen Sie das Peeling mit Wasser auf – am besten in kreisenden Bewegungen – und spülen Sie es anschließend gut ab. Dabei sollten der Mund und die Augenpartie sowie eventuell entzündete Stellen ausgespart werden.

Ein Peeling lässt sich auch ganz einfach selbst herstellen:

Mischen Sie 1 Teelöffel Meersalz mit dem Saft einer Zitrone und mit Olivenöl zu einer Paste.

Reichhaltige Pflege

Gesichtsreinigung Maske Kosmetik - © Shutterstock
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In der Übergangszeit kann unsere Haut mit Rötungen, Spannungsgefühl und Feuchtigkeitsverlust reagieren. Deshalb ist es wichtig, die Haut mit reichhaltiger Pflege zu verwöhnen. Thermalwassersprays beruhigen und schenken Feuchtigkeit.

Noch mehr Pflege gelingt mit einer Gesichtsmaske: Fältchen werden gelindert und der Teint strahlt wieder. Tragen Sie für ein weiches und genährtes Hautgefühl eine dicke Schicht auf und lassen Sie diese fünf bis zehn Minuten einwirken. Anschließend wird sie mit einem Kosmetiktuch oder Wasser entfernt.

Bei niedrigen Temperaturen leidet aber nicht nur die Gesichtshaut, sondern oft der ganze Körper unter trockenen Stellen. Hierfür eignen sich pflegende Duschprodukte und nährende Körpercremen.

Autorin: Azra Bisanovic